Empowerment-Training für Engagierte in Migrantenorganisationen

  • Erleben Sie Vorurteile oder Diskriminierung aufgrund Ihres Aussehens, Ihrer Sprache, Religion, Herkunft,…?
  • Suchen Sie Stärkung für sich und Ihr Engagement?
  • Nehmen Sie an diesem Workshop teil!
  • Erkennen und nutzen Sie Ihre eigenen verborgenen Kräfte und Stärken!

Rassismus und Diskriminierung sind schmerzhafte Erfahrungen und die Lebensrealität von Migrant*innen und Menschen mit Migrationsgeschichte. In unserer Gesellschaft tauchen sie zudem unsichtbar, subtil und auch meist in Verbindung mit anderen Diskriminierungen auf.

Das Training richtet sich an Menschen mit Migrationshintergrund bzw. People of Color die sich in unterschiedlichen Projekten und Vereinen engagieren, wie zum Beispiel ehrenamtliche Mitarbeiter*innen, Sprachmittler*innen, Brückenbauer*innen oder Lotsen.

Empowerment bedeutet Selbstbestimmung und Selbstermächtigung und beinhaltet das Erkennen und die Nutzung der eigenen verborgenen inneren Kräfte und Stärken. Auch der Verlass aufeinander und die Bündelung der Kräfte und Stärken untereinander als diskriminierte Gruppe wird geübt.

Ziel des Trainings ist, dass Sie gestärkt aus dem Training kommen sollen, sich sicherer fühlen und sich im Alltag mit einer schlagfertigeren Rhetorik gegen Alltagsrassismus behaupten können!Lawrence Oduro-Sarpong

Lawrence Oduro-Sarpong ist Diversity-Trainer und Mediator aus Berlin.

Ort und Datum: Halle (Saale),
21. und 22. Oktober 2017

Kosten: Der Workshop ist kostenlos, Unterkunft und Verpflegung vorhanden, Übernahme der Fahrtkosten möglich

Rückfragen unter:
Mary Lange
mary.lange@lamsa.de
0345 – 517 202 88

Anmeldung  unter:

LAMSA e.V.
Große Ulrichstr. 25
06108 Halle (Saale)

Fax: 0345 – 151 49 155

carlos.glietsch@lamsa.de

Anmeldeschluss: 11. Oktober 2017

Hier gibt es den Flyer auch zum Download.

Einführungs-Workshop zum Thema Antirassismus & Selbstermächtigung

Es ist für die Betroffenen von Rassismus und rassistischer Diskriminierung unausweichlich, dass sie sich mit strukturellem Rassismus, Alltags­rassismus, Unterdrückungsprozessen sowie postkolonialen Machtverhältnissen und deren Aus­wirkungen auseinandersetzen. Ebenso wichtig ist es über die eigenen Bewältigungsstrategien zu reflektieren. Ziel dieses Workshops ist es die Teilnehmenden zum Thema Rassismus und Empowerment zu sensibilisieren sowie Handlungsmöglichkeiten im Alltag zu erweitern.

Methoden: Erfahrungsorientierte Übungen, theoretischer Input, Bearbeitung von praxis­bezogenen Fallbeispielen, Diskussion.

Für eine selbstachtsame Gestaltung des Rahmens wird gesorgt.

Referent: Eben Louw ist u.a. Psychologe und Berater mit dem Schwerpunkt der Beratung und Betreuung von Opfern rassistischer Gewalt. In seiner Funktion als Trauma-Spezialist leitet er das Projekt „Psychologische Beratung für Opfer rechtsextremer, rassistischer & antisemitischer Gewalt“ bei ARIBA e.V. Berlin. Er engagiert sich zu­sätzlich in vielfacher Weise in den genannten Themenbereichen, zum Beispiel in Bezug auf die psychischen Auswirkungen von rassis­tischer Polizeigewalt oder zu Empfehlungen zum Berliner Landes­aktionsplan gegen Rassismus und ethnische Diskriminierung.

 

Zielgruppe: ca. 16 – 25 Jahre, Migrant*innen und People of Color

Ort und Datum: Magdeburg,
16. und 17. September 2017

Kosten: Der Workshop ist kostenlos, Unterkunft+Verpflegung vorhanden, Übernahme der Fahrtkosten möglich
Anmeldung und Rückfragen unter:

LAMSA e.V.,

Keywan Tonekaboni

Brandenburger Str. 9

39104 Magdeburg

entknoten@lamsa.de
0391/99078887

Anmeldeschluss: 31. August 2017

Hier gibt es den Flyer auch zum Download.