نتکنوتن – مرکز مشاوره تبعیض نژادی و نژادپرستی

شما می‌توانید از خود در مقابل تبعیض دفاع کنید!

  • به شما خانه اجاره نمیدهند؟
  • درخواست کار شما نادیده گرفته میشود؟
  • مسئولین در ادارات با شما منصفانه برخورد نمیکنند؟
  • با شما با بی احترامی رفتار می شود؟
  • کار شما را در شرکت ها و بانکها راه نمی اندازند؟

اگر به علت قومیت، ملیت و یا دینتان با شما بدرستی رفتار نمی‌شود، این نشانه‌ی تبعیض است.

 

تبعیض ممنوع است و شما حق دارید در مقابل آن از خود دفاع کنید.

 

ما شما را حمایت می کنیم!

  • کار تحقیق و تفحص را بر عهده میگیریم
  • ما اعتراض شما را در قالب نامه تنظیم می‌کنیم
  • شما را در مذاکرات همراهی می کنیم
  • شما را در مسیر قانونی حمایت میکنیم
  • تبعیض را علنی می سازیم

 

ما به شما مشاوره ی شخصی، محرمانه و رایگان می دهیم. در صورت تمایل، بدون ذکر نام شما. ما بطور مستقل کارمی کنیم و بدون موافقت شما هیچ اقدامی انجام نمی‌دهیم. در صورت نیاز، هزینه ی رفت و آمد شما را بر عهده می‌گیریم و امکان حضور مترجم نیز فراهم می‌کنیم.

ما شما ره در صورت برخورد با موارد نژادپرستانه و تبعیض آمیز مشاوره میدهیم. در اینجا شما میتوانید اطلاعات اولیه را کسب بنمایید، با ما جهت مشاوره ارتباط برقرار نمایید و یا مورد تبعیض آمیز را گزارش کنید.
تیم اِنتکنوتن شما

Filmvorführung und Podiumsgespräch

Afrodeutscher hält seinen Pass hoch, Filmtitel ID without Colors

Titelbild: Riccardo Valsecchi

Rassistische Kontrollen – eine ignorierte Realität?

Racial Profiling ist eine polizeiliche Praxis, nach der Menschen aufgrund von äußeren Merkmalen als verdächtig eingestuft werden und nicht anhand von konkreten Verdachtsmomenten.

Im Film ID-Withoutcolors lässt der Regisseur Riccardo Valsecchi Betroffene, Aktivist*innen zu Wort kommen, die unterschiedliche Fälle schildern. Diese Erlebnisse werden dem Selbstverständnis von Polizei und Politik gegenübergestellt, was einen umfassenden Einblick zum Thema bietet. Es handelt sich um den ersten Dokumentarfilm zum Thema Racial Profiling in Deutschland.

Anschließend sollen die aufgeworfenen Fragen und aktuelle Hintergründe in einem Podiumsgespräch weiter diskutiert werden. Als Gäste auf dem Podium sind Carolina Tamayo von KOP Berlin (Kampange für Opfer rassistischer Polizeigewalt) und Markus Textor, der zum Thema “Racial Profiling und dessen Auswirkungen auf jugendliche Betroffene” promoviert. Aus Termingründen musste der Bundestagsabgeordnete Dr. Karamba Diaby leider kurzfristig absagen.

ID-WITHOUTCOLORS – Mittwoch, 13.12.17 – 18:00 Uhr – Eintritt frei
Puschkino Halle, Kardinal-Albrecht-Straße 6, 06108 Halle/Saale

Der Film wird auf Deutsch mit englischen Untertiteln gezeigt. Für die Diskussion findet bei Bedarf eine Sprachmittlung in Englisch und Arabisch statt.

Flyer als PDF in Deutsch und Englisch.

Redebeitrag in Gedenken an die Opfer des NSU

Am 21. November 2017 fand in Magdeburg die Gedenkveranstaltung „In Erinnerung an die Ermordeten & Hinterbliebenen des NSU“ statt. In diesem Rahmen hielten wir einen Redebeitrag. Dieser ist im nachvolgendem dokumentiert.

Rassismus geht nicht nur von Rechtsradikalen aus

Vor zehn Jahren setzte die Mordserie des NSU aus. Die Polizistin Michèle Kiesewetter wurde erschossen, ihr Kollege lebensgefährlich verletzt. Genauso wie bei den anderen Opfern des NSU, der Bombenanschläge als auch der Ceska-Morde, waren auch diese Ermittlungen von zahlreichen Pannen begleitet. Trotz der Unterschiede, einerseits eine biodeutsche Polizistin, andererseits hier heimische Gewerbetreibende mit oder ohne deutschen Pass, aber von Rassisten als „Fremd“ markiert, trotz dieser Unterschiede gibt es eine Gemeinsamkeit, die ins Auge sticht. Weiterlesen…

Empowerment-Training für Frauen* mit Rassismuserfahrungen

Der Workshop soll Frauen* mit Rassismuserfahrungen einen „safer space“ bieten, in welchem ein Austausch darüber möglich ist, inwieweit Rassismus(erfahrungen) die Teil-nehmerinnen geprägt, welche (Widerstands-)Strategien sie entwickelt haben und welche Visionen, nach einem schöneren Leben, sie in sich tragen.

Der Workshop bietet  eine Analysemöglichkeit und eine Auseinandersetzung der eigenen Rassismuserfahrungen im Alltags- und Arbeitsleben.

Im Gruppenprozess werden individuelle Strategien im gegenseitigen Austausch gestärkt und erweitert.

Methoden: klassische Methoden der politischen Bildungsarbeit sowie Biographie- & Theaterarbeit

Das Training richtet sich ausschließlich an Frauen* mit Rassismuserfahrungen, die aufgrund ihrer Hautfarbe, ihrer Herkunft, ihrer ethnischen und religiösen Zugehörigkeit, ihres Namens oder ihrer Sprache mit Rassismus konfrontiert sind.

Referentinnen:
Žaklina Mamutovič und Nastaran Tajeri-Foumani sind freiberuflich in der politischen Bildungsarbeit tätig und setzen sich in ihrer Arbeit mit rassismuskritischen und diversitäts-bewussten Konzepten auseinander.

Ort und Datum: Halle (Saale)
02. und 03. Dezember 2017

jeweils 10.00 Uhr – 17.00 Uhr

Anmeldungen und Rückfragen:
LAMSA e.V.
Frau Mary Lange
Große Ulrichstraße 25
06108 Halle (Saale)
mary.lange@lamsa.de
Tel.: 0345 – 517 202 88

Kosten: Der Workshop ist kostenlos, Unterkunft + Verpflegung vorhanden, Übernahme der Fahrtkosten möglich

Anmeldeschluss: 17. November 2017

Workshop-Flyer als PDF zum Download