Dislike Racism – Konzert mit BSMG

Am 8. Juni wollen wir gemeinsam mit der HipHop-Gruppe BSMG (Megaloh, Musa, Ghanaian Stallion) und der Berliner Rapperin YANSN den Volkspark zum Wackeln bringen und Alltagsrassismus und Diskriminierung die kalte Schulter zeigen!
Für das Warmup und den lokalen Support werden DJ RUDboy und DJ Gitarre sorgen.

BSMG als Superhelden

Rassismus zieht Grenzen, Musik überwindet diese! Die klaren Texte der Künstler*innen sollen alle stärken, um kraftvoll gegen Alltagsrassismus und Diskriminierung anzugehen.

Yansn mit F♥ck Hate-T-Shirt

In ihren Texten behandeln BSMG sozialkritisch und basierend auf persönlichen Erfahrungen das Thema Alltagsrassismus. Außerdem beschäftigen sie sich mit der identitären Suche, der Diaspora, dem kulturellen Erbe und Heimat.

Collage DJ RUDboy und DJ Gitarre

Vor Ort wird es von  Informationen geben, wie man sich gegen Diskriminierung wehren kann sowie Aktionen, um ein Zeichen gegen Alltagsrassismus zu setzen. Das Konzert findet im Rahmen des 10-jährigen Jubiläums des Landesnetzwerks Migrantenorganisationen Sachsen-Anhalt (LAMSA) e.V. statt.

Freitag, 8. Juni // Volkspark Halle // Einlass: 18:30 Uhr // Beginn: 19:00 Uhr
5,- Euro in der Ticketgalerie (Stadtcenter Rolltreppe) 7,- Euro an der Abendkasse

Facebook-Link zur Veranstaltung

Informationen als PDF.

Fotos: Anthony Kurtz (BSMG), A. Stern (Yansn), dichtergraph (DJ RUDboy), O. Burghain (DJ Gitarre)

Die Veranstalter*innen behalten sich vor, von ihrem Hausrecht Gebrauch zu machen und Personen, die rechtsextremen Parteien oder Organisationen angehören, der rechtsextremen Szene zuzuordnen sind oder bereits in der Vergangenheit durch rassistische, nationalistische, antisemitische oder sonstige menschenverachtende Äußerungen in Erscheinung getreten sind, den Zutritt zu den Veranstaltungen zu verwehren oder von diesen auszuschließen. Das gilt ebenso für Personen, die rechtsradikale Symbolik und Bekleidungsmarken zur Schau stellen, insbesondere gilt dies für die Modemarke Thor Steinar.

Plakat DISLIKE Racism

Documentary film and panel discussion

PoC shows his german Passport

Racial profiling – an ignored reality?

Racial profiling is a police practice, which marks people as suspects based on their physical appearance instead of a reasonable suspicion.

In the film ID-Withoutcolors affected persons, activists, scientist, police representatives and politicians tell their point of view. Afterwards there will be a panel discussion with experts. The film is subtitled in English and for the panel discussion English and arabic translation is offered.

Participants of the panel discussion:
Carolina Tamayo, KOP Berlin (Campaign for victims of racial police violence)
Markus Textor, studying the effects of racial profiling on young people for his PhD thesis

Unfortunately, MP Dr. Karamba Diaby had to cancel his personal participation on short notice.

ID-WITHOUTCOLORS – Wednesday, 13.12.17 – 6 pm – admission free
Cinema Puschkino, Kardinal-Albrecht-Straße 6, 06108 Halle (Saale)

Flyer as PDF in German and English.

Redebeitrag in Gedenken an die Opfer des NSU

Am 21. November 2017 fand in Magdeburg die Gedenkveranstaltung „In Erinnerung an die Ermordeten & Hinterbliebenen des NSU“ statt. In diesem Rahmen hielten wir einen Redebeitrag. Dieser ist nachfolgend dokumentiert.

Rassismus geht nicht nur von Rechtsradikalen aus

Vor zehn Jahren setzte die Mordserie des NSU aus. Die Polizistin Michèle Kiesewetter wurde erschossen, ihr Kollege lebensgefährlich verletzt. Genauso wie bei den anderen Opfern des NSU, der Bombenanschläge als auch der Ceska-Morde, waren auch diese Ermittlungen von zahlreichen Pannen begleitet. Trotz der Unterschiede, einerseits eine biodeutsche Polizistin, andererseits hier heimische Gewerbetreibende mit oder ohne deutschen Pass, aber von Rassisten als „Fremd“ markiert, trotz dieser Unterschiede gibt es eine Gemeinsamkeit, die ins Auge sticht. Weiterlesen…