Documentary film and panel discussion

PoC shows his german Passport

Racial profiling – an ignored reality?

Racial profiling is a police practice, which marks people as suspects based on their physical appearance instead of a reasonable suspicion.

In the film ID-Withoutcolors affected persons, activists, scientist, police representatives and politicians tell their point of view. Afterwards there will be a panel discussion with experts. The film is subtitled in English and for the panel discussion English and arabic translation is offered.

Participants of the panel discussion:
Carolina Tamayo, KOP Berlin (Campaign for victims of racial police violence)
Markus Textor, studying the effects of racial profiling on young people for his PhD thesis

Unfortunately, MP Dr. Karamba Diaby had to cancel his personal participation on short notice.

ID-WITHOUTCOLORS – Wednesday, 13.12.17 – 6 pm – admission free
Cinema Puschkino, Kardinal-Albrecht-Straße 6, 06108 Halle (Saale)

Flyer as PDF in German and English.

Redebeitrag in Gedenken an die Opfer des NSU

Am 21. November 2017 fand in Magdeburg die Gedenkveranstaltung „In Erinnerung an die Ermordeten & Hinterbliebenen des NSU“ statt. In diesem Rahmen hielten wir einen Redebeitrag. Dieser ist nachfolgend dokumentiert.

Rassismus geht nicht nur von Rechtsradikalen aus

Vor zehn Jahren setzte die Mordserie des NSU aus. Die Polizistin Michèle Kiesewetter wurde erschossen, ihr Kollege lebensgefährlich verletzt. Genauso wie bei den anderen Opfern des NSU, der Bombenanschläge als auch der Ceska-Morde, waren auch diese Ermittlungen von zahlreichen Pannen begleitet. Trotz der Unterschiede, einerseits eine biodeutsche Polizistin, andererseits hier heimische Gewerbetreibende mit oder ohne deutschen Pass, aber von Rassisten als „Fremd“ markiert, trotz dieser Unterschiede gibt es eine Gemeinsamkeit, die ins Auge sticht. Weiterlesen…

Empowerment-Training für Frauen* mit Rassismuserfahrungen

Der Workshop soll Frauen* mit Rassismuserfahrungen einen „safer space“ bieten, in welchem ein Austausch darüber möglich ist, inwieweit Rassismus(erfahrungen) die Teil-nehmerinnen geprägt, welche (Widerstands-)Strategien sie entwickelt haben und welche Visionen, nach einem schöneren Leben, sie in sich tragen.

Der Workshop bietet  eine Analysemöglichkeit und eine Auseinandersetzung der eigenen Rassismuserfahrungen im Alltags- und Arbeitsleben.

Im Gruppenprozess werden individuelle Strategien im gegenseitigen Austausch gestärkt und erweitert.

Methoden: klassische Methoden der politischen Bildungsarbeit sowie Biographie- & Theaterarbeit

Das Training richtet sich ausschließlich an Frauen* mit Rassismuserfahrungen, die aufgrund ihrer Hautfarbe, ihrer Herkunft, ihrer ethnischen und religiösen Zugehörigkeit, ihres Namens oder ihrer Sprache mit Rassismus konfrontiert sind.

Referentinnen:
Žaklina Mamutovič und Nastaran Tajeri-Foumani sind freiberuflich in der politischen Bildungsarbeit tätig und setzen sich in ihrer Arbeit mit rassismuskritischen und diversitäts-bewussten Konzepten auseinander.

Ort und Datum: Halle (Saale)
02. und 03. Dezember 2017

jeweils 10.00 Uhr – 17.00 Uhr

Anmeldungen und Rückfragen:
LAMSA e.V.
Frau Mary Lange
Große Ulrichstraße 25
06108 Halle (Saale)
mary.lange@lamsa.de
Tel.: 0345 – 517 202 88

Kosten: Der Workshop ist kostenlos, Unterkunft + Verpflegung vorhanden, Übernahme der Fahrtkosten möglich

Anmeldeschluss: 17. November 2017

Workshop-Flyer als PDF zum Download