Besuch einer Ausstellung: Rassismus – Die Erfindung von Menschenrassen

Foto Ausstellung mit Besucherin

Rassismus – Die Erfindung von Menschenrassen“ ist eine Sonderausstellung im Deutschen Hygiene Museum Dresden. Die Ausstellung zeigt den Zusammenhang zwischen der menschenfeindlichen Ideologie Rassismus und dem Wort „Rasse“. Es werden die Geschichte und die Methoden rassistischen Denkens gezeigt und analysiert. Die Ausstellung benutzt viele anschauliche Objekte, Beispiele, Bilder und Medien. Beim Gestalten des Museums halfen Menschen mit rassistischen Erfahrungen, was sich durch kritische Zitate in der Ausstellung widerspiegelt.

Entknoten lädt zu einer gemeinsamen Fahrt nach Dresden ein, um die Ausstellung zu besuchen. Neben einer Führung durch die Ausstellung bleibt noch genügend Zeit, diese eigenständig zu erkunden.

Die Führung ist in deutscher Sprache. Übersetzung in englischer Sprache ist möglich. Die Anzahl der Teilnehmer*innen ist auf 15 Plätze begrenzt.

Ort: Dresden (Deutsches Hygiene Museum)

Datum: Samstag, 08.12.2018

Abfahrt: Halle (Saale) Hbf, 09:13 Uhr

Rückkehr:Halle (Saale) Hbf, 18:40 Uhr

Kosten: Fahrtkosten, Eintritt und Führung werden von uns bezahlt. Für Verpflegung bitten wir selber zu sorgen. Im Museum gibt es ein Café/Restaurant.

Flyer und Anmeldebogen als PDF zum Download

Foto: Oliver Killig

Empowerment-Training für Frauen* mit Rassismus­erfahrungen

Schwarze Frau erhebt ZeigefingerDer Workshop soll Frauen* mit Rassismus­erfahrungen einen „safer space“ bieten, in welchem ein Austausch darüber möglich ist, inwieweit Rassismus­(erfahrungen) die Teilnehmer­innen geprägt und welche (Widerstands-)Strategien sie entwickelt haben. Der Workshop bietet eine Analyse­möglichkeit und eine Auseinander­setzung der eigenen Rassismuserfahrungen im Alltags- und Arbeitsleben.

In der Gruppe werden individuelle Strategien im gegenseitigen Austausch gestärkt und erweitert.

Ort: Halle (Saale)

Datum: 15. und 16. September 2018

jeweils 10.00 Uhr – 17.00 Uhr

Kosten: keine

Unterkunft und Verpflegung sind vorhanden, Übernahme der Fahrtkosten möglich. Bei Bedarf ist eine Kinderbetreuung ggf. möglich.

Frau mit KopftuchMethoden: klassische Methoden der politischen Bildungsarbeit sowie Biographie- & Theaterarbeit

Das Training richtet sich ausschließlich an Frauen* mit Rassismuserfahrungen, die aufgrund ihrer Hautfarbe, ihrer Herkunft, ihrer ethnischen und religiösen Zugehörigkeit, ihres Namens oder ihrer Sprache mit Rassismus konfrontiert sind.

Referentinnen:
Žaklina Mamutovič und Nastaran Tajeri-Foumani sind freiberuflich in der politischen Bildungsarbeit tätig und setzen sich in ihrer Arbeit mit rassismuskritischen und diversitätsbewussten Konzepten auseinander.

Anmeldungen und Rückfragen:
LAMSA e.V.
Frau Mary Lange
Große Ulrichstraße 25
06108 Halle (Saale)
mary.lange@lamsa.de
Tel.: 0345 – 517 202 88

Kosten: Der Workshop ist kostenlos, Unterkunft + Verpflegung vorhanden, Übernahme der Fahrtkosten möglich

Anmeldeschluss: Die Anmeldung bitte bis zum 20. August 2018 zusenden an entknoten@lamsa.de

Workshop-Flyer und Anmeldebogen als PDF zum Download

Ich – Wir – Die. Ein Dekonstruktions-Crashkurs mit Nurkan Erpulat

Bei der Theaterarbeit mit multikulturellen Gruppen wird häufig versucht, die Unterschiede und Gemeinsamkeiten der Spieler*innen herauszustellen, zu bearbeiten und zu inszenieren. Dabei stehen biografische Stationen wie Flucht und Migration im Zentrum der künstlerischen und inhaltlichen Auseinandersetzung. Seit einigen Jahren kursiert durch die Theaterhäuser nun auch die Idee der postmigrantischen Gesellschaft. Diese geht von Individuen aus, die ihre ganz eigenen Geschichten mitbringen, sich begegnen und austauschen – und sich dabei weder auf ihre Herkunft noch auf ihre Migrationsgeschichte reduzieren. Identitäten sind komplex, widersprüchlich und in ständiger Veränderung. So gibt es „den Deutschen“ genauso wenig wie „den Italiener“ oder „die Türkin“. Ebenso ist es möglich, seine eigene Biografie immer wieder neu zu entdecken – und zu erzählen.

Im Seminar “Ich – Wir – Die. Ein Dekonstruktions-Crashkurs mit Nurkan Erpulat“ werden die Teilnehmer*innen zum Spiel mit Identitäten und Identitätskonstruktionen eingeladen, um jenseits der Integrationsdebatte theatrale und künstlerische Methoden des Erzählens und Darstellens auszuprobieren. Was sind Regieansätze für das Konzept „Postmigrantisches Theater“? Mit welchen Methoden können wir an das Thema herangehen? Darüber hinaus wird es Raum geben, um Begriffe und Fragen rund um das Thema „Postmigrantisches Theater“ zu diskutieren.

Titel: “Ich – Wir – Die. Ein Dekonstruktions-Crashkurs mit Nurkan Erpulat“

Dozent: Nurkan Erpulat (Maxim Gorki Theater, Berlin)

Zeit: 08. September 2018 (10-19 Uhr) und 09. September (10-18 Uhr) – Die Zeiten sind unter Vorbehalt.

Ort: Spielmitte e.V., Geiststraße 22 (Hinterhaus, 3. Etage), 06108 Halle (Saale)

Das Fachseminar richtet sich an alle Interessierten des Theater- und Kulturbereichs. Eine verbindliche Anmeldung ist bis spätestens 17. August 2018 über das Anmeldeformular möglich. Es gibt eine begrenzte Platzzahl! Hier findet ihr die gesamte Ausschreibung als PDF.

Das Fachseminar ist eine Kooperationsveranstaltung zwischen dem Landeszentrum Spiel&Theater Sachsen-Anhalt e.V. (LanZe) und dem Landesnetzwerk der Migrantenorganisationen Sachsen-Anhalt e.V. (LAMSA). Vorkenntnisse sind für das Seminar nicht notwendig. Für das Seminar ist es ausreichend, wenn man über eigene Erlebnisse auf Deutsch sprechen kann. Das Seminar findet ohne Sprachmittler*innen statt. Bitte bringt bequeme Kleidung und ausreichend Essen und Trinken mit. Vor Ort werden kleine Snacks und Tee bereitgestellt.

Teilnahmegebühr

  • Normalpreis: 80,-€
  • ermäßigter Preis I: 65,-€
    (gilt für Studierende, ALG II-Empfänger*innen, Schüler*innen, Schwerbehinderte)
  • ermäßigter Preis II: 50,-€
    (gilt für LAMSA-Mitglieder, ebenso für LanZe-Mitgliede)

Wer Unterstützung bei Fahrt- und Unterbringungskosten benötigt, wendet sich bitte an uns:

Tel: 0391 – 990 59 79 3
Email: keywan.tonekaboni@lamsa.de

In Kooperation mit:

LanZe